Veranstaltungen und Aktivitäten im Jahr 2016

der alljährliche historiae faveo-Vortrag:
„Carl Duisberg. Anatomie eines Industriellen“, Vortrag von Prof. Dr. Werner Plumpe.

Führung durch die Ausstellung „Schauplätze. Frankfurt in den 50er Jahren“ im Institut für Stadtgeschichte, mit Dr. Tobias Picard.

von historiae faveo unterstützt:
Der „Erstsemesterempfang“ des Historischen Seminars im Rahmen der Orientierungstage für Studienanfänger.

im Rahmen der Absolventenverabschiedung des Historischen Seminars: Prämierung einer hervorragenden Abschlussarbeit.

von historiae faveo unterstützt:
Der „Erstsemesterempfang“ des Historischen Seminars im Rahmen der Orientierungstage für Studienanfänger.

Einladung zum Jahresvortrag

historiae faveo lädt sehr herzlich ein zum Jahresvortrag am 17. November 2016, um 18 Uhr c.t., in der Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend, IG-Hochaus, Raum 0.251 (im Untergeschoss).

Als Referenten konnten wir in diesem Jahr Prof. Dr.Werner Plumpe gewinnen. Der Titel seines Vortrags lautet: „Carl Duisberg. Anatomie eines Industriellen“.

Im Anschluss an den Vortrag gibt es bei Gebäck und Getränken Gelegenheit zum Plaudern und Diskutieren.

Wir freuen uns auf einen spannenden Vortrag und Ihr Kommen!

Einladung zur Führung durch die Ausstellung „Schauplätze“

historiae faveo lädt herzlich ein zu einer Führung durch die Ausstellung „Schauplätze. Frankfurt in den 50er Jahren“ im Institut für Stadtgeschichte, Karmeliterkloster, Frankfurt am Main am Freitag, den 4. November 2016, um 18 Uhr.

Vereinsmitglied Tobias Picard, Kurator der Ausstellung, zeigt uns in einer ca. einstündigen Tour die Highlights und beantwortet gerne unsere Fragen. Treffpunkt ist das Foyer im Karmeliterkloster, Münzgasse 9.

Wenn
Sie an der Führung teilnehmen möchten, senden Sie bitte eine kurze Nachricht
bis zum 1. November 2016 an unsere Schriftführerin Doris Eizenhöfer.

Einladung zur Buchpräsentation „Politisierung der Wissenschaft“

Am Dienstag, den 19. Juli, findet die Vorstellung des Bandes „Politisierung der Wissenschaft“. Jüdische Wissenschaftler und ihre Gegner an der Universität Frankfurt am Main vor und nach 1933 statt, der die Ergebnisse einer internationalen und interdisziplinären Tagung präsentiert. Um 1930 galt die Frankfurter Universität als besonders modern, insofern sie der Erfahrungshorizont war, aus dem heraus bekannte völkische und bedeutende jüdische Wissenschaftler progressive Fragen und innovative Methoden entwickelten: Die Frankfurter Hochschule war der Ausgangspunkt vieler wirklichkeitsgestaltender Ideen (z.B. Karl Mannheims Werterelativismus). Doch wie gestaltete sich die institutionelle Gleichzeitigkeit von zum Teil scharf rechtsgerichteten, völkisch-antisemitischen auf der einen und liberalen, deutsch-jüdischen Gelehrten auf der anderen Seite? Die Untersuchung dieser institutionellen Koexistenz erlaubt innovative Einblicke in Gedankenführungen und das Zustandekommen wegweisender Theorien. Dabei zeigte es sich, dass weitreichende Gemeinsamkeiten zwischen völkischen und jüdischen Gelehrten bestanden: Vor allem die Intention, die als defizitär wahrgenommene Weimarer Politik mittels der Wissenschaft zu reformieren, war beiden Gruppen gemein. Zudem resultierte die wissenschaftliche Innovationskraft gerade aus dem – teilweise vehement verfochtenen – politischen Gestaltungsanspruch. Doch bedeutete „völkisch“ weder einen antagonistischen Gegenpol zu „jüdisch“, noch war völkisches Denken ein deutsches Alleinstellungsmerkmal – wurde es doch ausgerechnet in die israelische Politik exportiert.

Wie sowohl völkische als auch jüdische Wissenschaftler die Politik als Wissenschaft begriffen bzw. die Wissenschaft politisierten – für dieses Interesse stellt die Frankfurter Universität ein geradezu einzigartiges Studienobjekt dar, da sie in Weimar einer exzeptionell hohen Anzahl von Juden das Gelehrtendasein ermöglichte. Moderiert wird die Veranstaltung durch die Vizepräsidentin der Goethe-Universität, Prof. Dr. Tanja Brühl, sowie Prof. Dr. Werner Konitzer vom Fritz Bauer Institut und Prof. Dr. Dr. h.c. Johannes Fried vom Historischen Seminar der Goethe-Universität. Im Anschluss bietet sich die Möglichkeit zum Austausch.

Buchpräsentation „Politisierung der Wissenschaft“. Jüdische Wissenschaftler und ihre Gegner an der Universität Frankfurt vor und nach 1933

Dienstag, 19. Juli 2016, 14.30 bis 15.30 Uhr
Campus Westend, IG Farben-Haus, Raum 1.411 (1. OG)

Weitere
Informationen: Janus Gudian (gudian@em.uni-frankfurt.de)