Die Dr. Arthur Pfungst-Stiftung und die Naxoshalle
Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Geschichte der Naxos-Union, der Dr. Arthur Pfungst-Stiftung sowie insbesondere die Geschichte Marie Eleonore Pfungsts, welche die Stiftung 1918 gemeinsam mit ihrer Mutter Rosette Bertha Pfungst gründete. Die Auseinandersetzung mit der jüdischen Familie Pfungst eröffnet zugleich Einblicke in das vielfältige jüdische Leben Frankfurts sowie in Traditionen jüdischer Wohltätigkeit und bürgerschaftlichen Engagements, welche die Frankfurter Stadtgesellschaft im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert nachhaltig prägten. Mit Marie Pfungst steht darüber hinaus eine außergewöhnliche Frankfurter Persönlichkeit im Mittelpunkt, die sich als Sozialreformerin, Frauenrechtlerin und Unternehmerin in einer von Männern dominierten Gesellschaft behauptete und nachhaltige Impulse für das soziale und kulturelle Leben der Stadt setzte.
Im vergangenen Jahr hat die Stiftung sämtliche im Institut für Stadtgeschichte verfügbaren Archivalien zur Familie Pfungst ausgewertet und wird die Veranstaltung auf dieser Grundlage gestalten.Der Ablauf der Veranstaltung:
Den Auftakt bildet eine Einführung in den Räumlichkeiten der Dr. Arthur Pfungst-Stiftung (Waldschmidtstraße 39, 4. Etage) mit einer 30-minütigen Präsentation.
Im Anschluss besteht Gelegenheit zu Fragen und Gesprächen; für Getränke ist gesorgt.
Von dort aus führt der gemeinsame Weg in die gegenüberliegende Naxoshalle, wo sich, vorbei an der Gedenktafel für die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter der Naxos-Union, eine etwa 30-minütige Führung anschließt.
Für die Veranstaltung sind insgesamt etwa 90 Minuten vorgesehen.
