Antilesbische Maßnahmen im 20. Jahrhundert
Pochen auf „natürliche“ Ordnung oder Anerkennung gesellschaftlicher Vielfalt? Diese Auseinandersetzung war für lesbisch lebende Frauen in der NS-Zeit lebensgefährlich. Die Historikerin Dr. Kirsten Plötz forscht seit Jahren über lesbische Geschichte mit lokalem bzw. regionalem Fokus. Zuletzt veröffentlichte sie Texte zu den rechtlichen Folgen einer Scheidung für Mütter mit lesbischen Beziehungen in Nordrhein-Westfalen in den Jahren 1946 – 2000 und zur gleichgeschlechtlichen Liebe in Mainz von 1933 bis 1945.
In Kooperation mit dem Frankfurter Arbeitskreis Queere Stadtgeschichte
Eintritt frei, ohne Anmeldung
