Campus Führung durch die Goethe Universität

Mittwoch, den 25. März 2026 um 16:00 Uhr s.t.
Die Führung wird angeboten und durchgeführt von Ulrike Jaspers und Dr. Lucia Lentes
Die Cité Universitaire in Bockenheim ist passé, der Campus Westend prägt das neue Bild der Geistes- und Sozialwissenschaften der Goethe-Universität. Vor 25 Jahren bezogen zunächst die klassischen Geisteswissenschaften das IG-Farben-Gebäude, dem ging der geniale Deal des Uni-Präsidenten Prof. Werner Meißner mit Stadt, Land und Bund voraus. Inzwischen haben alle nicht-naturwissenschaftlichen Fachbereiche ihren Platz auf dem 39 Hektar großen Campus gefunden. Die Campusführung startet in dem grandiosen Gebäude des Architekten Hans Poelzig und öffnet den Blick auf den neuen Teil des Campus nach dem Masterplan des Frankfurter Architekten Ferdinand Heide. Wie spiegelt sich der verschärfte nationale und internationale Wettbewerb der Universitäten auf dem Campus wider? Wie manifestiert sich das Selbstverständnis der Goethe-Universität als internationaler Player auch in der Formensprache der „Berliner Republik Architektur“? Die Wechselwirkung zwischen Architektur und Profilbildung als autonome Stiftungsuniversität, die sich auf ihre bürgerliche Gründungsgeschichte beruft und wissenschaftliche Exzellenz zu ihrem wichtigsten Ziel erklärt, lässt sich an einigen Beispiel aufzeigen. Auf dem Programm steht u.a. ein Besuch im House of Finance, in einer Fachbereichsbibliothek, dem Hörsaal- und Seminargebäude. Inzwischen ist der Campus selbst zu einem Medium wissenschaftlicher Kommunikation und Identitätsbildung geworden – von einigen Sozialwissenschaftlern auch kritisch hinterfragt. Überwiegend positiv bewertet wird, wie der Campus Westend mit seinen weiten Grünflächen von der Frankfurter Bevölkerung ganz unterschiedlich genutzt wird. Unter dem Label „Bürger-Uni“ mit einem breiten Programm sind sich Universität und die Frankfurter in der vergangenen 25 Jahren wieder nähergekommen.
Die Führung wird ca. zwei Stunden dauern, es können 25 Personen daran teilnehmen.
Start und Treffpunkt ist das Foyer des I.G. Farbenhauses.

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